Die Digitalfotografie hat mittlerweile ihrer analogen Schwestern den Rang abgelaufen. Der weitaus größte Teil der verkauften Kameras speichert die mit ihnen gemachten Fotos digital ab. Die Beliebtheit der digitalen Fotografie hat durchaus ihre Gründe. Einer der wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste Grund ist, dass Digitalbilder deutlich preiswerter sind, als mit Analogfilmen gemachte Fotos. Der Preisunterschied besteht dabei nicht bei den Kameras selbst, denn gerade hochwertige digitale Spiegelreflexkameras sind durchaus teurer als ihre analogen Kollegen, sondern im Preis für die Entwicklung der Bilder.
Natürlich kosten mit Digitalfotografie aufgenommene Bilder nicht weniger beim Entwickeln als analog aufgenommene Bilder. Allerdings ist der Ausschuss bei der digitalen Variante sehr viel geringer. Das liegt natürlich daran, dass man die Bilder schon vor dem Entwickeln sehen kann. Man kann sie gleich nach dem Fotografieren ansehen. So kann man schon vor Ort entscheiden, welche Bilder gut und welche Bilder schlecht geworden sind. Hier wird somit schon eine Vorauswahl getroffen. Bei analogen Kameras kann man diese Auswahl erst dann treffen, wenn man die Bilder schon entwickelt vor sich liegen hat.
Aber die Digitalfotografie bietet noch andere Vorteile. Gerade für Anfänger ist die digitale Art zu fotografieren ideal, da sie hier nach Lust und Laune ausprobieren können, was alles machbar ist. Sieht ein Bild nicht so aus, wie man sich das vorgestellt hat, kann man andere Kameraeinstellungen benutzen und das neue Ergebnis dann mit dem vorherigen Bild vergleichen. So kann man unmittelbar sehen, wie sich bestimmte Einstellungen auf ein Motiv auswirken. Der Lernfaktor ist auf diese Art natürlich sehr viel höher als bei einer analogen Kamera.
