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Das Fotobuch der Gemeinde Altenstädt

Die Bewohner der kleinen Gemeinde Altenstädt sind aufgerufen, an einer besonderen Aktion teilzunehmen. Ein Fotobuchteam und der Ortsvorsteher Bernd Ritter haben das Projekt „Altenstädter Fotobuch” gestartet, in welchem sozusagen die Zeit auf Fotos festgehalten werden soll. Alle Einwohner und Hausbesitzer können und sollen auch an dieser Aktion teilnehmen, so hoffen die Initiatoren, dass sich alle beteiligen werden.

Geplant wurde das Projekt Fotobuch der Altenstädter so, dass alle Häuser und deren Bewohner mit einer Momentaufnahme fotografiert werden. Dafür müssen aber auch die Hauseigentümer bzw. die darin wohnenden Menschen einverstanden sein, gegen seinen Willen wird kein Haus oder Bewohner fotografiert. Es sollen Bilder entstehen, auf denen die Menschen vor ihrem Haus fotografiert werden, so dass die Häuser und Bewohner gleichzeitig zu sehen sind. Bei einem Firmengebäude sollten dann natürlich die Mitarbeiter mit dem Chef und im Hintergrund das Gebäude zu sehen sein. Der Grund für dieses Fotobuch ist, dass auch die Nachfahren auf die Bewohner und Häuser von Altenstädt zurückblicken können, um sich vielleicht an den einen oder anderen Bewohner und dessen Haus zu erinnern. Oder einfach in 40 oder 50 Jahren den Nachkommen das einstige Dorf noch zeigen zu können, selbst wenn es nur noch so in einem Fotobuch zu sehen ist.

Bis zum Herbst 2010 soll die Aktion laufen und als Abschluss soll das „Altenstädter Fotobuch” entstehen. Darin sind dann die Fotos und die Namen der Bewohner zu sehen. Die Bilder werden ausschließlich für das Fotobuch verwendet und werden nicht im Web veröffentlicht, darauf hat der Ortsvorsteher ausdrücklich hingewiesen.

Wenn sich alle Bewohner an dieser Aktion beteiligen, wird das Fotobuch ein recht ansehnliches Exemplar werden. In Altenstädt gibt es insgesamt 330 Häuser, in denen fast 1.200 Menschen wohnen und leben. Der Ablauf der Aktion soll folgendermaßen gestaltet werden: Die Hausbesitzer bzw. Bewohner können ihre Fotos selbst schießen und stellen diese dann dem Organisationsteam zur Verfügung. Oder sie können sich von den Fotografen ablichten lassen, mit denen vorher die Fotos abgestimmt werden.

Für das Projekt „Altenstädter Fotobuch” wurde an alle Haushalte ein Flyer verteilt, auf dem alles ausführlich erklärt wurde. Der älteste Bewohner von Altenstädt, August Schulten wirkt im Organisationsteam mit und das gesamte Team ist schon auf die Rückmeldungen gespannt. Das Fotobuch soll genauso auf einer CD für jeden Bewohner erhältlich sein.

Mit einem Fotobuch der besonderen Art soll der Nachwelt die kleine Gemeinde Altenstädt mit ihren Bewohnern erhalten bleiben. Somit kann man mit einem Fotobuch einerseits ein ganzes Dorf auf Ewigkeiten erhalten und andererseits wird so das Zusammengehörigkeitsgefühl der Bewohner noch mehr gestärkt.