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Besondere Oktoberfestmomente im Fotobuch

Alljährlich lockt das berühmte Münchner Oktoberfest Millionen Gäste aus aller Welt an. Einige dieser Gäste schätzen ihr persönliches Limit, was die Menge des Alkohols, den sie zu vertragen glauben, falsch ein. Dadurch entstehen, vor allem für die Umstehenden, immer wieder lustige und befremdliche Momente. Eigentlich doch der ideale Inhalt für ein Fotobuch. Für einen lustigen Abend auf dem Münchner Oktoberfest benötigt man also nicht zwangsläufig Alkohol. Eine Kamera und ein Auge für witzige Szenen genügen vollkommen.

Ganz ohne Alkohol geht das Ganze dann aber doch nicht. Der muss schon fließen. Allerdings nicht beim Fotografen selbst, sondern bei den - meistens unfreiwilligen - Fotomodellen. Wenn man sich am späten Nachmittag langsam in Richtung Oktoberfest aufmacht, kann man wahrscheinlich sogar schon auf dem Weg zur Wies´n die ersten Modelle für das Fotobuch treffen. Leicht alkoholisierte Menschen, die eine vierspurige Hauptverkehrsstraße mit dem Gehsteig verwechseln, sorgen immer für eine gewisse Erheiterung. Beim Alkoholisierten hat die Erheiterung schon mit Beginn der zweiten Maß eingesetzt. Ab der dritten Maß haben ihn wahrscheinlich nicht einmal mehr die Preise für dieselbe gestört.

Beim Fotografen stellt sich ebenfalls Erheiterung ein, denn er hat ja ein Motiv für sein Fotobuch gefunden. In Grenzen halten dürfte sich die Erheiterung dagegen eher bei den Autofahrern, die dem Betrunkenen auf der vierspurigen Hauptverkehrsstraße ausweichen müssen. Derart inspiriert kommt der Fotograf dann auf dem Oktoberfest an. Hier gilt es, den Blick nicht nur nach vorne und zur Seite schweifen zu lassen, sondern auch ab und an einmal auf den Boden zu schauen, denn es soll vorkommen, dass sich einige Zeitgenossen wegen schwerster Koordinationsschwierigkeiten auf allen Vieren fortbewegen.